Ein Dorf in der Schweiz zahlt Einwohnern Geld – doch kaum jemand zieht hin!

Die Schweiz ist bekannt für ihre hohe Lebensqualität, saubere Städte und beeindruckende Natur. Doch ein kleines Dorf sorgt derzeit für Schlagzeilen: Das Bergdorf Albinen im Kanton Wallis bietet neuen Einwohnern Geld, wenn sie dorthin ziehen.

Um die Abwanderung zu stoppen, hat die Gemeinde ein ungewöhnliches Programm gestartet. Erwachsene erhalten bis zu 25.000 Franken, Kinder etwa 10.000 Franken, wenn sie sich dauerhaft im Dorf niederlassen und dort ein Haus kaufen oder bauen.

Trotz dieses attraktiven Angebots ziehen bisher nur wenige Menschen nach Albinen. Der Grund: Das Dorf liegt hoch in den Alpen, Jobs sind rar und das Leben dort ist sehr ruhig. Viele Interessenten schrecken vor der Abgeschiedenheit zurück.

Trotzdem gibt es auch Erfolgsgeschichten. Einige Familien aus verschiedenen Ländern sind bereits nach Albinen gezogen und genießen nun die spektakuläre Natur, frische Luft und ein ruhiges Leben fernab der Großstadt.

Die Initiative zeigt, wie weit kleine Gemeinden in Europa gehen, um ihre Bevölkerung zu halten. Und wer weiß – vielleicht wird Albinen bald zu einem neuen Geheimtipp für Menschen, die ein anderes Leben suchen.
 

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